Weitere Aufklärung ist sichergestellt

Artikel aus der Hochheimer Zeitung von Freitag, 26.06.2020

Zum Thema „Neuanfang nach dem Ende der Deponie auf Deponie“ gibt es zunächst die Beschlüsse des Kreistages des Main-Taunus-Kreises und der Stadtverordnetenversammlung Hochheim am Main, dieses Thema in den jeweiligen Bauausschüssen noch weiter zu beraten und Informationen durch die Vertreter und Vertreterinnen der RMD zu erhalten.

Eine weitere Aufklärung im Sinne der Fragen der betroffenen Bürger ist also sichergestellt.


Dabei ist es sinnvoll, die Fragen im Vorfeld auszuformulieren, wie es die Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung abgesprochen haben, da die Materie sehr komplex ist.

Persönlich setze ich mich dafür ein, folgende Punkte in der Öffentlichkeit nochmals aufzuarbeiten:

  1. In welche Anlagen sind die Summen für die Deponienachsorge geflossen und erfüllen diese auch den angedachten Zweck?
  2. Wie groß ist der fehlende Betrag, der durch die behördlich angeordnete Verlängerung der Deponienachsorge ausgelöst wird?
  3. Welche Belastungen kommen auf die beiden Kreistage und damit indirekt auch auf die Kommunen in den nächsten 30 Jahren zu?
  4. Welche Mengen / Tonnagen wurden in der Vergangenheit angenommen und welche werden bis zur Stilllegung noch benötigt?
  5. Welche Betriebsteile bleiben auch nach der Endabdichtung noch in Betrieb?
  6. Wie wird mit der Grundwasserproblematik in Zukunft umzugehen sein?

Die öffentliche Beantwortung dieser Fragen wird sicherlich dazu beitragen, die Diskussion zu versachlichen. Ich sehe es positiv, dass auch in Zukunft solche Sachfragen in einem Beirat erläutert werden können.

Artikel von Dirk Westedt, Bürgermeister von Hochheim