„Deponie auf Deponie“: am 15. Juni vom Tisch

Artikel aus der Hochheimer Zeitung von Freitag, 08.05.2020

In der jüngsten Stadtverordnetenversammlung sprach Bürgermeister Dirk Westedt im Rahmen des Berichts des Magistrats nach Paragraf 50 HGO von einer „Sonderausgabe der Hochheimer Zeitung zum Thema Deponie in Wicker“. Westedt, der neben seinem Bürgermeisteramt auch im Aufsichtsrat der RMD sitzt und als Abgeordneter im Kreistag des Main-Taunus-Kreises den FDP-Fraktionsvorsitz innehat, stellte unmissverständlich klar: „Das Konzept der Deponie auf Deponie in Wicker wird am 15. Juni sein politisches Ende finden“. An diesem Tag wird der Kreistag zusammenkommen und in seiner Sitzung über die Zukunft der Deponie in Wicker beraten und beschließen.

„Ich hoffe sehr, dass Bürgermeister Westedt recht behält“, sagt Rolf Fritsch von Gegenwind 2011 und führt aus: „Völlig konträr zu vielen politischen Äußerungen in der Hochheimer Zeitung steht die RMD-Geschäftsführung nach wie vor zu 100 Prozent hinter dem Deponie auf Deponie-Projekt. Die fertigen Genehmigungsunterlagen sollten bereits im Mai 2020 eingereicht werden, wie wir aus erster Hand erfahren haben“.

Am Dienstag, den 5. Mai, hatte auf Einladung der RMD das erste persönliche Gespräch zwischen Fritsch und Dr. Hans-Peter Huppert mit der neuen RMD-Geschäftsführerin Beate Ibiß und Heino von Winning, dem ehemaligen Sprecher der RMD Geschäftsleitung, stattgefunden.

Artikel von Jürgen Kunert